| Intel X25-M 80 GB |
| Komponenten - Festplatten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Matthias Pracht | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Donnerstag, 29. Januar 2009 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Chipgigant Intel mischt seit September 2008 auch im Segment der
Datenspeicher mit. Als großer Hersteller von Flash-Speichern konnte
dies nur eine Frage der Zeit sein. Intel gliedert sein SSD-Angebot in
die Baureihen "Extreme Performance" und "Mainstream"-SSDs. Unser
Testmuster X25-M mit 80 GB Kapazität entstammt der Mainstream-Reihe und
Intel verspricht trotzdem "a new level of performance". Wir werden auf
den folgenden Seiten sehen, was sich bewahrheitet.
Besonderheiten SSDs mit MLC-Flash-Speichern kranken daran, dass Schreibvorgänge mit kleinen Dateigrößen (4-8KB) sehr langsam von Statten gehen. Dies liegt daran, dass der JMicron-Controller vieler MLC-SLCs keinen eigenen Speicher besitzt und für den Schreibvorgang von 4 KB in Wirklichkeit 128 KB auf den Flash-Speichern ablegen muss (Write Amplification). Hierbei wird tatsächlich ein Schreibvorgang auf den vollen 128 KB durchgeführt. Dies führt bei der Verwendung als Systemplatte dazu, dass die Schreibperformance völlig in den Keller geht. Intel begegnet dieser Performance-Bremse durch den Einsatz eines hauseigenen 10-Kanal-SATA-Controllers, der diese Schreibvorgänge sehr viel effizienter durchführt. Die Lebensdauer einer ineffektiv beschriebenen SSD wird drastisch sinken, da häufig mehr Speicherzellen beschrieben werden als nötig. Auch hier hat Intel der X25-M eine Gegenmassnahme mitgegeben. Zuerst einmal 16 MB DDR-Cache für den Controller und zudem beherrscht die Platte Native Command Queueing, das den Datenstrom nicht sequentiell abarbeitet, sondern intelligent in zusammengehörende Pakete schnürt. Diese Maßnahmen erhöhen nicht nur die Performance, sondern beeinflussen auch die Lebensdauer der SSD positiv.
Testsystem 1 - Sys1
Unser Testystem war mit dem Gigabyte GA-EP45-DS5 und damit mit einem aktuellen Chipsatz bestückt. Das Betriebssystem war wie (noch) immer Windows XP SP3.
Testsystem 2- Sys2
Unser zweites Testystem war der Shuttle SG33G5. Das Betriebssystem war wie (noch) immer Windows XP SP3.
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