| Glacialtech Altair A380 - HTPC mit viel Aluminium |
| Komponenten - Gehäuse | ||||||||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Matthias Pracht | ||||||||||||||||||||||||
| Samstag, 05. Juli 2008 | ||||||||||||||||||||||||
Seite 1 von 4
Ausstattungsliste und Lieferumfang
Als wir auf der Cebit über die Stände hetzten,
blieb unser Blick im Vorübergehen am Glacialtech HTPC Gehäuse A380 hängen. Also wurden schnell
die Visitenkarten ausgetauscht und ein Review vereinbart. Die Cebit
ist schon lange vorbei, vergessen haben wir das A380 deswegen nicht.
Glacialtech hat uns mit diesem Gehäuse überrascht. Viel Aluminium und
ein zurückhaltendes Äußeres kennzeichnen das HTPC-Gehäuse
taiwanesischer Fertigung. Was man damit anstellen kann, soll dieser
Artikel klären.
Ausstattungsliste
Lieferumfang Da es sich hier um einen HTPC handelt, verlangt es nach einigem Zubehör, das die Inbetriebnahme gewährleistet:
Das Zubehör ist unserer Meinung nach angemessen und eines HTPCs würdig. Einzig eine Riser-Card, die für den Einsatz von PCI-Steckkarten notwendig wird, könnte man noch beilegen.
{mospagebreaktitle=Gehäuse außen}
Gehäuse außen Das Altair A380 ist ein HTPC-Gehäuse mit kompakteren Maßen, wofür insbesondere die geringe Bauhöhe sorgt. Die Front besteht aus einer sehr starken Aluminiumplatte, in die die Öffnungen gefräst und teilweise auch gestanzt sind. Vier versenkte Imbusschrauben befestigen sie am Rest des Gehäuses. Das Design beschränkt sich auf das Wesentliche und kommt ohne jegliche Spielereien aus. Die nüchterne Erscheinung mag nicht jedem gefallen - wir finden es jedenfalls gefälliger, als die schon so oft gesehenen überladenen Gehäuse, die man aus dem asiatischen Raum kennt.
Neben der großen Öffnung für ein optisches 5,25-Zoll-Laufwerk gibt es noch die vier Öffnungen für den eingebauten 52-1 Card-Reader. Rechts daneben hat Glacialtech noch zwei Front-USB-Anschlüsse untergebracht und die Ein-/Ausgänge für einen Kopfhörer samt Mikrofon. Gerade USB und Audio sähe mancher lieber hinter einer Klappe versteckt. Beim A380 fallen diese zusätzlichen Öffnungen der Front neben dem Card-Reader nur bedingt auf.
Der große Tastschalter in der Front sieht aus wie einer der berühmten Bulgins - nur war der Qualitätseindruck nicht wie gewohnt. Beim Betätigen quietschen diese normalerweise nicht. Aber leider war gerade kein Original zur Hand, um diesen hier als Plagiat einwandfrei zu enttarnen.
Die Seiten des A380 bestehen ebenfalls aus Leichtmetall - allerdings mit geringerer Wandstärke als die Frontplatte aufzuweisen hat. Die Belüftung des Inneren wird durch die großzügige Lochung beider Seitenwände unterstützt. Allerdings geben diese Öffnungen auch dem Schall die Möglichkeit nach draußen zu gelangen. Trotz der Öffnungen sind die Seitenwände stabil und geben auch bei einem beherzten Griff nicht nach.
Auch das Heck besteht aus Aluminium. Nur hat das Negativprofil jetzt eine so hohen Anteil, dass die Stabilität leidet. Wer den Stahldeckel abgenommen hat und an der Heckplatte mittig Druck ausübt oder zieht, verformt das Alu-Blech. Hier ist also Vorsicht geboten. Durch die Rückansicht wird klar, dass es sich beim Altair A380 um ein Gehäuse für µATX-Mainboards handelt - nichts desto trotz wird es senkrecht im Board gesteckte Karten hier nie geben, denn zwei Erweiterungsslots sind parallel zum Board angeordnet,. Das heißt ohne Riser-Cards geht hier nichts. Das mitgelieferte und eingebaute Netzteil sitzt rechts. Unterhalb zeigt sich auch die einzig sichtbare Lüfteröffnung.
Die Standfüße widersprechen dem bisherigen qualitativ guten Eindruck. Sie sind aus einfachem Kunststoff ohne Dämpfungsfunktion. Festplatten und optische Laufwerke können jetzt ihre Vibrationen auf das Gehäuse und damit das Möbel in dem der HTPC steht, übertragen.
|