| Shuttle X27D, die Kraft der zwei Herzen |
| Barebones - Intel basiert | ||||||||||
| Geschrieben von: Sebastian Müller | ||||||||||
| Freitag, 21. November 2008 | ||||||||||
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Wir haben uns gerade den Shuttle X27 angesehen, da kommt bereits der X27D als X27 Nachfolger auf den Markt. Und das für nicht mal 5,- Euro an Mehrkosten. Das D im Namen steht für "Dual-Core" und so baut der X27D auf den Intel Atom 330 Prozessor, der über zwei physikalische Rechenkerne verfügt und so für mehr Leistung sorgen soll. Der Rest ist komplett identisch zum bereits getesteten X27, so dass wir uns hier auf die Benchmarks konzentrieren werden. Auch hier kommt im Inneren eine Kombination aus Atom-CPU mit passendem Chipsatz, sowie Notebook-Komponenten zum Einsatz. Das soll vor allem dem Stromverbrauch zu Gute kommen, der in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung gewann.
Shuttle vermarktet das Ganze unter dem aktuell beliebten Begriff "Nettop-Plattform", der für nicht so leistungsfähige, aber dafür preiswerte und sparsame PC-Systeme stehen soll. Und wie die meisten Systeme dieser Kategorie - egal ob Desktop oder Notebook - ist auch im Shuttle X27D bereits eine Intel Atom 330 CPU fest verbaut, die mit 2x 1,6 GHz taktet und durch den ebenfalls von Intel stammenden 945GC Chipsatz unterstützt wird. Schon die kompakte Verpackung lässt auf den noch kleineren Inhalt schließen und der Lieferumfang darf ebenfalls als klein bezeichnet werden. Geliefert wird natürlich das externe Netzteil samt Netzkabel, aber außer der obligatorischen Kurzanleitung und Treiber-CD, befinden sich lediglich noch ein paar Schrauben für die Montage in der Plastiktüte. Das äußere Erscheinungsbild hat sich nicht geändert und lässt sich am besten als unauffällig und dezent bezeichnen. Das Stahlblechgehäuse besitzt an beiden Seiten - sowie direkt über der CPU - großzügige Lüftungsöffnungen. Die Front verfügt über zwei Klappen, hinder denen die Frontanschlüsse und das Slimline-Laufwerk verborgen sind. Als vordere Anschlüsse stehen zwei USB 2.0 Ports, sowie ein Kopfhörer- und Mikrofonanschluss zur Verfügung. Im geschlossenen Zustand sieht man lediglich den Power-Knopf, der bei diesem Modell etwas schwergängig ist. Auf der Rückseite befinden sich zwei klassische PS/2-Anschlüsse für Maus und Tastatur. Der DVI-Port ist ebenfalls vorhanden und ganz rechts befindet sich die Buchse für das externe Netzteil. Des Weiteren finden sich noch ein analoger VGA-Port, USB- und Audio-Anschlüsse, sowie ein etwas antiquierter serieller RS-232 Anschluss an der Rückseite. Der serielle Anschluss scheint eine Macke bei Nettops zu sein, denn auch der von uns getestete Foxconn 45CS hatte diese - kaum noch verwendete - Schnittstelle. Der DVI-Ausgang liefert ein klares, störungsfreies Signal und auch der VGA-Ausgang liefert ein gutes Bild, auch wenn bei höheren Auflösungen (z.B. 1680x1050 Pixel) eine leichte Unschärfe eintritt. Der 945GC Chipsatz unterstützt kein echtes Dual-View, es ist aber möglich den Desktop auf zwei angeschlossenen Monitoren zu clonen.
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