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G43Twins-FullHD - G43 die bessere Alternative?
Komponenten - Mainboards
Geschrieben von: Matthias Pracht   
Montag, 01. Dezember 2008
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Das G43Twins-FullHD ist ein µATX-Mainboard, dessen Layout die Maximalmaße voll ausnutzt. Die Bestückung entspricht mit vier Slots und vier RAM-Slots dem Üblichen in dieser Klasse. Der Intel G43-Chipsatz im Verbund mit dem Sockel 775 erlaubt die Verwendung aller zum Review-Zeitpunkt verfügbaren Prozessoren. 

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Die Anschlussleiste zeigt sechs USB-Anschlüsse, die für die meisten Anwender ausreichend sind. Der Realtek 888 Sound-Chip gibts seine Signale über die sechs Klinkenstecker nach außen ab. Obligatorisch ist auch der RJ45-Netzwerkanschluss, hinter dem ebenfalls ein Realtek-Produkt sitzt: ein RTL8111C, der schon fast zur Standardausrüstung auf Desktop-Mainboards gehört.

Auf den ersten Blick vermisst man digitale Video-Ausgänge, da hinten nur ein VGA-Port verbaut wurde. DVI- und ein Display-Port sind jedoch auf der Zusatzsteckkarte vorhanden, die zur Inbetriebnahme in den PCI-Express-Slot gesteckt werden muss. Wir vermissen einen eSATA-Anschluss, der sich inzwischen bei externen Laufwerken gegenüber dem mehrfach langsameren USB 2.0 als Zweitanschluss durchsetzt.

 

Die Stromversorgung des CPU-Sockels ist 5-fach ausgelegt und so darf er auch mit den 130 Watt Quad-Boliden bestückt werden. Ein niedrigerer Stromverbrauch profitiert aber von weniger Phasen der Stromversorgung. ASrock verbaut rund um den CPU-Sockel nur Feststoffkondensatoren. Elektrolytkondensatoren finden sich dagegen auf dem restlichen Mainboard. Dies verringert die Produktionskosten und die empfindliche CPU kann trotzdem eine hochwertigere Versorgung in Anspruch nehmen.

Der kupferfarbene Kühlkörper (er besteht aus Aluminium) gehört zur Northbridge des G43-Chipsatzes. Unter ihm werkelt auch die Onboard-Grafik X4500, die als HD-Variante im G45 in vergangenen Reviews wegen der sehr hohen Temperaturen für Aufsehen sorgte. Natürlich haben wir hier auch eine Messung durchgeführt, wie später zu lesen ist.

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Die Southbridge ICH10 ist farblich gleich gehalten, aber ebenfalls aus Aluminium. Der Kühlkörper ist praktischerweise so niedrig, dass er langen PCI-Express-Karten nicht ins Gehege kommt. Das kann man von den Anschlüssen SATA1 und 2 leider nicht behaupten. Wird eine Grafikkarte mit doppelter Bauhöhe verwendet, so muss ab einer Kartenlänge von 22,3 Zentimetern mit gewinkelten Steckern der SATA-Kabel gearbeitet werden. Immerhin sind die RAM-Sockel so weit von einer eingebauten Grafikkarte entfernt, dass sich deren Clips noch öffnen lassen, ohne die Karte ausbauen zu müssen.

Neben den SATA-Anschlüssen sind noch zwei interne Anschlüsse für USB (hellblau links) und eine serielle COM-Schnittstelle (schwarz links) vorhanden. Der interne Firewire-Sockel ist nicht bestückt.

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Die RAM-Sockel bergen eine kleine Überraschung. Es handelt sich dabei nicht um vier DDR2-Sockel, sondern um je zwei DDR2 und DDR3-RAM-Sockel. Eine Mischbestückung ist nicht zulässig, aber trotzdem bietet das Mainboard damit ein höheres Maß an Flexibilität.

Die BIOS-Batterie klemmt eng zwischen Southbridge, RAM und PCI-Express-Slot. Wer dort ran muss, muss die Grafikkarte ausbauen. Und  auch dann braucht man noch dünne Finger, denn der Clear CMOS-Jumper davor ist auch noch von Elkos umgeben.

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ASrock bietet bei den Kartensockeln die Standardkost der µATX-Riege: 1x PCIe x1, 1x PCI x16 und 2x PCI.   

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