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Stories -
Satire
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Freitag, 24. Oktober 2008 |
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Liebe Leser, liebe Fans, meine Damen und Herren, ich muss mich entschuldigen, dass die letzten beiden Wochen der satirische Wochenrückblick ausgefallen ist. Aber manchmal gehen andere Dinge vor – und den Nebenjob bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin in Kassel wollte ich mir nicht entgehen lassen. Die hat Leute gesucht, die Schlafen. Und Schnarchen. Ersteres mache ich und zweiteres wird mit nachgesagt. Kann eigentlich gar nicht so schlimm sein – ich bin zumindest noch nie davon aufgewacht (aber fragt mal Dante…). Na ja, jedenfalls wollten die was über Schnarcher rausfinden. Haben sie auch. Der Mensch beginne zu schnarchen – und die morgendliche Erektion bleibe aus. Tja, und was beweist das? Ich schnarche nicht. Regelmäßige Morgenlatte ist der Beweis. Tada. Danke liebe Forscher und Grüße an die Ohropaxträger.
Wo wir gerade beim Thema Latten sind… Diese dürften die englischen Schwulen beim Eurovision Song Contest 2009 in Moskau bekommen. Als sei der Eurovision Song Contest nicht schon schwul genug (Doppeldeutigkeit ist hier erwünscht) hat man nun Andrew Lloyd- Webber als Komponisten engagiert. Ob es aber zum Sieg reicht, bleibt abzuwarten. Aber zumindest ist England mal wieder bei einem Wettbewerb dabei. Zumindest ist damit der Abwärtstrend auf der Insel gestoppt.
Es gibt ihn aber auch woanders: in Fahrstühlen. Aber anders als an der Börse geht es auch ganz schnell wieder nach oben. Allerdings sollten Gesundheitsfanatiker Fahrstühle meiden. Nicht etwa, weil Treppensteigen gesünder ist, sondern weil Fahrstühle scheinbar radioaktiv strahlen – zumindest die Fahrstuhlknöpfe vom Lift- Hersteller Otis. Da hat man Angst, dass Terroristen radioaktives Material einschleusen und überall fährt es lustig von der Tiefgarage in die Vorstandsetage mit. Man überlegt schon die Aufzüge in tippende Zeitbomben umzubennen.
Letzteres sind auch die kleinen Boys der Asiatenabsteige – zumindest, wenn das Vaakum in den Köpfen der kreischenden Fans mal implodiert. Von denen gibt es was neues. Als wenn wir Deutschen nicht schon unbeliebt genug sind, haben sie sich vorgenommen, nun auch in Südamerika das Bild der Deutschen versauen. Bei den MTV Latin America Awards gab es für die Zottelköppe gleich vier Preise: "Bester neuer internationaler Künstler", "Bester Fanclub" (Sitz: Venezuela) und "Bester Handy-Klingelton" und „bester Song“. Und da wundert es einen nicht mehr, dass sich keine Brasilianer mehr in die Bundesliga verlaufen und auch kaum Sambatänzerinnen durch deutsche Innenstädte wackeln…
Ich suche mal nach den letzten deutschen Sambatänzerinnen und wünsche Euch ein schönes Wochenende
Euer Karl
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