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Freitag, 26. Oktober 2007 |
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An dieser Stelle muss ich erst einmal Don Corleone und seinen Jungs gratulieren. Klar ist er nur eine Filmfigur, aber seine realen „Brüder im Geiste“ können jetzt richtig die Sektkorken knallen lassen. Denn die Mafia ist das „umsatzstärkste Unternehmen“ Italiens. Sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes werden dort erwirtschaftet. In Euro: 90 Milliarden. Wer jetzt grinst und sich über die Italiener lustig macht, der sollte lieber schnell schweigen, denn das ist mehr Umsatz als Siemens, Eon, die Deutsche Telekom, die Deutsche Post, BMW oder Thyssen Krupp 2006 erzielt haben. Einzig Daimler Chrysler und VW machten mehr Umsatz als die italienische Mafia. Kein Wunder allerdings: sind Bardamen und Partys doch bei VW auch sehr angesagt…
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Freitag, 19. Oktober 2007 |
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Holland. Pardon. Die Niederlande. Woran denkt man, wenn man das hört? Käse. Schlechten Fußball. Wohnwagen. Klimawandel. Klimawandel? Klar! Schmelzen die Pole, steigt der Meeresspiegel und irgendwann ist Holland weg. Solange fahre ich weiter meine CO2-Schleuder. Wat mut, dat mut. Seit dieser Woche denke ich aber an was ganz anderes. Sex mit Robotern. Danke, David Levy! Der ist nämlich Schuld. Hat er sich mal überlegt: 2050 haben wir Sex mit Robotern. Ach ja: heiraten werden wir die auch noch. Ist klar. Mal ehrlich: was für Drogen gibt es in den Niederlanden, die wir in Deutschland nie zu Gesicht bekommen? Und wie viel muss man davon Schlucken?
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Freitag, 12. Oktober 2007 |
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Männer und ihre Touren. Das gehört zusammen wie Sonne und Strand, wie Dick und Doof oder wie Blow und Job. Touren sind einfach das, was ein Mann braucht. Egal was für eine. Die Fußball-Tour, die Sauf-Tour, die Tour de France oder (in mancher Ehe) die Tor-Tour. Ohne Touren geht es nicht. Und wer denkt, im Alter lasse das nach, der sei beruhigt: auch ich habe noch Lust auf Touren.
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Freitag, 05. Oktober 2007 |
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Herzlichen Glückwunsch erst einmal an unsere Fußball-Frauen. Die haben sich im fernen China doch glatt zum zweiten Mal den Weltmeistertitel gesichert. Hintereinander. Respekt. Ich habe mir alle KO-Spiele angeschaut. Ok, natürlich nicht ganz, sondern beim hin und her zappen, denn Frauenfussball ist für mich wie Hallen-Halma: nichts fürs Fernsehen. Wobei ich ja zugeben muss, dass die Weltmeisterinninnen mich doch ein wenig bekehrt haben. Hatte ich mit dem Vorurteil der Kampflesben – ihr wisst schon: kurze Haare, stramme Schenkel, Holzfällerhemd und Latzhose – zu kämpfen, so wurde dies widerlegt. Die eine oder andere war echt schnuckelig.
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Freitag, 28. September 2007 |
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Ich liebe ja Oscar Wilde. Also nicht körperlich, sondern geistig. Legendär seine Aussage „So viele Frauen, so wenig Zeit“, nach der ich lebe. Wer jetzt schon dieses panische Flackern am Augenlied verspürt, weil er Angst hat, jetzt berichte ich über das Sexualleben alternder Schauspieler – oder mein eigenes – sei beruhigt. Ich will auf was anderes Hinaus. „Es gibt nur eine Sünde, und das ist die Dummheit“ (There is no sin but stupidity) stammt auch aus dem Mund von Herrn Wilde. Und was kann man gegen Dummheit tun? Lernen und lesen. Dachte ich. Bis diese Woche…
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Freitag, 21. September 2007 |
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Ich traute meinen Augen nicht, als ich das las. Da hat doch tatsächlich ein Amerikaner Gott verklagt. Schließlich sei dieser verantwortlich für terroristische Drohungen, Angst und Zerstörung. Ich bin nicht wirklich religiös, aber Gott verklagen, finde ich hart. Was will man ihm alles zur Last legen? Den ersten und den zweiten Weltkrieg? Die Erfindung der Atombombe? Die Gründung der Asiaten Absteige (kreisch)? Und wie weit reicht es zurück? Was ist mit dem Ausbruch des Vesuvs und der Zerstörung Pompejis? Oder dem Aussterben der Dinosaurier? Ne, halt. Letztere sind ja nur Evolutionstheorie und die hat hier nix zu suchen. Da gibt es ja so einiges was in der Anklageschrift stehen könnte. Nicht zu vergessen, wenn Uli Hoeneß auf Entschädigung klagt, weil der Fußballgott auf der Seite der Bremer, Stuttgarter oder sonst wem war und ihm Geld durch Niederlagen und verpasste Meisterschaften entgangen ist.
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