| ST20G5 richtig leise |
| Workshop | ||
| Mittwoch, 14. Dezember 2005 | ||
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Trotz merklicher positiver Entwicklungen im Bereich Lautstärke sind die XPCs von Shuttle vielen Usern noch immer zu laut. Da ein XPC sein Dasein meist auf und nicht unter dem Schreibtisch fristet ist er für den Benutzer wesentlich besser zu hören.
Darüber hinaus hat er dank der geringen Abmessungen und der daraus resultierenden „Firschluftknappheit“ im Gehäuse, grundsätzlich mehr mit der Abwärme zu kämpfen als ein herkömmliches Towersystem. Diesem Problem wollte ich mich allerdings nicht geschlagen geben und habe mich daran gemacht, zu belegen, dass es im Bereich der Lärmreduzierung sehr wohl noch Möglichkeiten gibt.
Grundsätzlich sollte man bei einem Minibarebone darauf achten, Komponenten mit geringer Abwärme zu kaufen. Dies erleichtert das „Silencen“. So gehe ich in diesem Workshop von einem moderat ausgestatten ST20G5 aus:
Wie Ihr selbst erkennen könnt, ist das System relativ leistungsstark und kann durchaus aktuelle Spiele bei einer typischen Auflösung von 1280 x1024 Pixel und hohen Details flüssig darstellen. Interessant ist hierbei, dass die CPU nur sehr wenig Einfluss auf die Abwärme und den Stromverbrauch hat. Eine von mir alternativ eingesetzte x2 3800+ CPU beispielsweise, war äußerst genügsam und blieb sehr kühl. Da der Shuttle ST20G5 auf dem G5-Gehäuse aufbaut, dürften sich die im Folgenden erwähnten Maßnahmen - eventuell mit kleinen Änderungen - auch auf die anderen Shuttle Modelle im G5 Design anwenden lassen.
Ziel:
Mein Ziel war es, den ST20G5 mit möglichst einfachen Mitteln und soweit es geht, auch ohne Verlust der Garantie (Rückbaubarkeit) auf ein Geräuschniveau zu bekommen, welches im Windows- (Desktop-) Betrieb als nicht mehr störend empfunden wird. Beim Spielen darf der Rechner zwar dann etwas lauter sein, aber zugleich immer noch nicht den Sound aus den Boxen oder gar dem Kopfhörer übertönen
Zum Vergleich legte ich die Messlatte der Umbauarbeiten auf das Geräuschniveau der Barebones Shuttle SD11G5 bzw. Aopen MZ 915-M und einem quasi unhörbaren ACER Extensa 2900 Notebook.
Warnhinweis: Alle hier vorgestellten Veränderungen, ausgenommen jene, die das Netzteil betreffen, sind so vorgenommen worden, dass die Garantie am Gerät erhalten bleibt. Allerdings kann weder ich, noch BareboneCenter die Verantwortung übernehmen, wenn Garantieleistungen durch die Umbaumaßnahmen eingeschränkt werden. Des Weiteren erfolgt die Nachahmung der hier vorgestellten Modifikationen vollkommen auf eigene Gefahr. Es wird dringend geraten, die Sicherheitshinweise in den einzelnen Kapiteln gründlich zu lesen.
Voraussetzungen: Ich setze ein Mindestbestand an Werkzeugen, wie passenden Schraubenziehern, einer kleinen Zange und ein Messer voraus. Darüber hinaus wird für manche Modifikationen ein Lötkolben und entsprechendes Lötzinn benötigt, das erleichtert die Arbeit wesentlich.
Analyse: Ich machte mich also an die Analyse der Geräuschquellen. Dies funktioniert ganz simpel nach dem Ausschlussprinzip, sprich ich schalte die potentiellen Lärmquellen einzeln ab und achte auf Veränderungen.
Als Lärmquellen kommen folgende Komponenten in Frage:
Mit dem oben genannten Verfahren ermittelte ich folgendes Ranking:
Das Ranking würde wahrscheinlich jeder von Euch subjektiv anders aufstellen, allerdings bleiben die Quellen die gleichen, weshalb man sich daran nicht stören sollte. Nachdem ich nun die „Übeltäter“ identifiziert hatte, machte ich mich an die Bekämpfung.
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