| Scythe Samurai Z Rev.B - Die Kühlerwahl für µATX? |
| Komponenten - Sonstiges | ||||||||||||||||||||
| Geschrieben von: Matthias Pracht | ||||||||||||||||||||
| Samstag, 29. September 2007 | ||||||||||||||||||||
Seite 1 von 4
Bei µATX spielen neben Mainboards natürlich auch Gehäuse und die passenden Kühlmöglichkeiten eine große Rolle. Aus diesem Grund haben wir Scythe gebeten, uns ein Exemplar des Samurai Z Rev. B zukommen zu lassen. Moderne Kühlgiganten wie der Scythe Mugen erbringen zwar immense Leistungen, aber noch nicht einmal halbiert würde dieser in ein Lian Li PC-V300 passen. Der Samurai Z dagegen scheint für kompakte Lösungen geeignet. Ob er die notwendige Kühlleistung hat und wie es um die Kompatibilität steht, werden wir uns näher anschauen.
Fakten
Es gibt mehrere Gründe, sich für diesen Test den Scythe Samurai Z vorzunehmen. Zum einen ist er einer der ganz wenigen Heatpipe-Kühler unter 100mm Bauhöhe und damit passt er in das Testgehäuse, ein Lian li PC-V300. Der zweite Grund ist, dass sich sein Lüfter ohne Probleme abnehmen und umdrehen lässt, doch dazu später mehr.
Wer sich den Samurai Z zulegt, erhält eine von asiatischen Produkten gewohnt schrill-bunte Verpackung. Was aber sehr viel wichtiger ist, der kleinste Scythe-Kühler kommt in der gewohnten hochwertigen Qualität. Der Autor verwendete in der Vergangenheit schon öfter die Produkte dieses Herstellers und so waren die Erwartungen hoch. Sie wurden in diesem Punkt nicht enttäuscht.
Der Kühler ist insgesamt dreiteilig. Zu unterst die Kupferkontaktfläche zum Prozessor. Sie besteht aus einer dünnen Kupferplatte und ist eben und poliert. Darüber sitzt schon das erste Kühlelement, das die beiden Heatpipes auf der Kupferplatte sichert. Die Heatpipes werden nach oben geführt und münden in die Aluminium-Kühllamellen.
Der 92mm Lüfter wird mit einer für Scythe typischen Methode an den Kühllamellen befestigt. Es ist eine gebogene Drahtklammer, die sich einfach entfernen lässt. Wer sich die Konstruktion jetzt nicht vorher genau angeschaut hat, wird Mühe haben, den Lüfter wieder zu befestigen. Die Heatpipenden sind mit schön anzuschauenden geschlossenen Muttern verschlossen. Praktischerweise besitzt der Lüfter eine Lufstromfließangabe in Form von Pfeilen auf dem Lüfter. |