| Shuttle SX38P2 Pro: High-End im Miniformat? |
| Barebones - Intel basiert | ||
| Geschrieben von: Arne Bohner | ||
| Montag, 04. Februar 2008 | ||
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Gleich zwei Premieren feiert Shuttle mit dem SX38P2. Zum einen kommt zum ersten Mal der seit Herbst verfügbare X38 Highend-Chipsatz in einem Mini-PC zum Einsatz, zum anderen ist dieser neue Shuttle SX38P2 zum Launch auch tatsächlich und in größeren Stückzahlen verfügbar. Dies war in letzter Zeit bei Shuttles Top-Modellen leider nicht selbstverständlich. So gab es erst Lieferschwierigkeiten beim SD37P2, dann beim SD39P2 und zuletzt beim SP35P2. Letzterer sollte mittlerweile auch wieder verfügbar sein. Dahinter vermutet wurde ein Kurswechsel des Unternehmens weg von den bekannten XPC, der aber jetzt wieder korrigiert wird. So präsentierte Shuttle unlängst einige neue Modelle der XPC-Serie auf der CES.
Zurück zum SX38P2. Dieser folgt der Tradition von SN26P und SD37P2, die beide das Maximum an Leistungspotential auf kleinstem Raum bieten bzw. boten. So verfügt auch der SX38P2 wieder über die Möglichkeit zum Betrieb eines Verbundes aus zwei Grafikkarten. Der Käufer hat so also die Wahl zwischen dem Einsatz einer sehr leistungsfähigen oder zweier Midrange-Grafikkarten, die dann aber von ATI sein müssen. Das Zauberwort heißt "Crossfire". Als weiteres Abgrenzungsmerkmal zum kleinen Bruder SP35P2 (400 Watt) bietet der SX38P2 auch noch ein 450 Watt Netzteil. Dies soll wohl potentielle Engpässe bei der Kombination der neuen Penryn Quadcores (Wolfdale) mit hohem Takt und High-End-Grafikkarten - oder aber dem erwähnten Crossfire-Verbund - vermeiden. Auf den folgenden Seiten werden wir klären, wie High-End-tauglich der SX38P2 tatsächlich ist und für wen sich die Mehrausgabe gegenüber dem SP35P2 lohnt. |