| MSI RX3870 T2D512E OC-Edition |
| Komponenten - Grafikkarten | ||
| Geschrieben von: Sebastian Müller | ||
| Freitag, 22. Februar 2008 | ||
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Intro Ende letzten Jahres hat nVidia die 8800 GT angekündigt und nach den ersten Tests war die Fachpresse begeistert. Nicht etwa, dass die 8800 GT neue Rekorde im 3DMark aufgestellt hätte, der angesetzte Verkaufspreis war es, der die Herzen höher schlagen ließ. So sollte die Karte mit einer Leistung zwischen der alten 8800 GTS (G80) und der 8800 GTX (G80) 200-250 $ kosten. Schon gegen den G80 hatte ATi schlechte Karten. Die 2900er Serie bot weniger Leistung bei höherem Stromverbrauch - besonders für Mini-PC-Systems eine ungünstige Kombination. Das war am 29. Oktober 2007 und schon da war bekannt, dass ATI an der HD38xx Serie arbeitet. Doch nVidia hatte schon immer das etwas schnellere Marketing und wußte mit der 8800 GT gekonnt für Aufregung zu sorgen. Lieferbar war die Karte dann aber nur in homöopatischen Mengen. Die Preise stiegen hierzulande auf knapp 300 € an - deutlich über den "versprochenen" 250 $. Zwei Wochen später sah die Lage für nVidia nicht besser aus und genau in diesem Moment präsentiert ATI/AMD die HD3850 und HD3870. Man kann nVidia in den Benchmarks nicht ganz das Wasser reichen, aber die Karten sind verfügbar und das zu den versprochenen Preisen. Wobei die 3870 zeitweise das gleiche Schiksal zu ereilen schien - die 3850 sollte jedoch zum neuen Preis/Leistungs-Sieger avancieren.
Man sollte dabei beachten, dass sowohl nVidia, als auch ATI/AMD den größten Umsatz im Low- und Midrange Sektor erwirtschaften. Dabei dienen die GTX- und XTX-High-End Versionen dazu, sich am Markt zu profilieren und die schwächeren Modelle besser zu verkaufen. Aktuell konzentriert man sich wieder auf den Mid-Range-Sektor und kombiniert zwei oder mehr dieser GPUs, um den High-End Markt zu bedienen. Besonders für Mini-PC-Besitzer ist die neue Generation ein Segen, da sie eine hohe Leistung mit geringem Stromverbrauch und im Falle der HD3850 und 8800 GT mit einer Ein-Slot-Kühlung kombinieren. So erschließen sich für beispielsweise für Shuttle-G-Gehäuse völlig neue Leistungsdimensionen, ohne den Deckel zersägen zu müssen und im P2-Gehäuse sind sogar CrossFire© und SLI©-Gespanne möglich*. *bisher bieten die Modelle SD37P2 und SX38P2 die Möglichkeit CrossFire© zu nutzen
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