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Radsport Manager Pro 2007 - Bronze-Award im zweiten Versuch
Spiele - Spiele
Geschrieben von: Karl Koreander   
Dienstag, 10. Juli 2007
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vorschauspielDoping, Doping, Doping. Wohin man rund um den Start der Tour de France schaut, geht es um Epo, Blutdoping, Asthmasprays und die Disqualifizierung von Fahrern. Irgendwann reicht es einfach. Also versuche ich mich selbst am Tour-Sieg – mit dem Radsport-Manager 2007. Ganz ohne Medikamente und Aufputschmittel. Dabei bräuchte der Manager dringend ein wenig (Software-)Doping, um seine Kondition zu verbessern…

Direkt nach dem Start des Spiels stehen sechs Tutorials zur Verfügung, die einen einfachen Einblick in das Spiel geben. Die werden erst einmal durchgespielt. Leider ist die Ladezeit oft länger als die Spielsequenz, obwohl ein Intel Pentium 4 Prozessor mit 3,8 GHz, 2 Gigabyte RAM und eine 8800 GTS 320 MB Grafikkarte im Einsatz sind. Beim ersten Durchlauf meine ich alles verstanden zu haben. Doch weit gefehlt. Ab und an ist es doch besser, wirklich auzupassen. Beim zweiten Durchspielen – deutlich konzentrierter – verstehe ich wirklich wie ich mein Team in die Erfolgsspur lenke.


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Die Spielmöglichkeiten sind umfangreich. Man kann zunächst zwischen Einzel- und Mehrspieler wählen. Ich entscheide mich für den Einzelspieler und starte eine Karriere. Allerdings lassen sich hier auch einzelne Rundfahrten (z.B. Tour de France), Etappen oder Klassiker (z.B. Paris - Roubaix oder Mailand - San Remo)  fahren. Zur Auswahl im Karrieremodus stehen 60 Original-Pro-Teams. Ich entscheide mich für das Magenta-Team der Telekom. Man hat ja noch das Trikot im Schrank. Nachdem meine Daten eingegeben sind - die wollen doch tatsächlich meinen Namen und mein Alter wissen - kann es losgehen.

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Das Manager-Menü ist sehr übersichtlich und ohne große Vorkenntnisse verständlich. Oben rechts werden die Finanzen in Kurzform angezeigt, unten am Rand befinden sich der Kalender und der Button, um zum nächsten Tag zu gelangen. Ansonsten stehen folgende Punkte zur Verfügung: „Manager“, „Team“, „Rennen“ „Welt“. Einige Shortcuts bringen einen direkt zu den News oder dem Rennkalender. Erstmal checke ich die Finanzen. Drei Sponsoren können noch an Board geholt werden. Das restliche Budget zahlt der Hauptsponsor. Somit ist die Finanzsituation das geringste Problem. Anders sieht es bei den Zielen aus. Hier stellt T-Mobile reichlich hohe Erwartungen an mich, wie den Gewinn der Tour de France, eine Top-Platzierung beim Giro und vier weitere Rennsiege. Mir treten die ersten Schweißperlen auf die Stirn und der Gedanke an Manipulation schießen mir durch den Kopf. Aber so schwer kann es ja nicht sein, Erfolg zu haben…


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Ich widme mich dem Kader, weise jedem Sportler seinen Trainer zu und was er trainieren soll. Zudem lasse ich meine Beobachter schon mal nach den kommenden Toursiegern suchen. Die Sportler werden dann erstmal ins Trainingslager geschickt – Kategorie „Vor der Saison“. Die anderen Trainingslager mit den Schwerpunkten "Berg", "Erholung" oder "Hügel" spare ic mir für den Lauf der Saison. Grundlagen schaffen bis zum ersten Rennen. Einige Trainingseinheiten später ist es soweit und ich darf erstmals mein Team auf die Straße schicken. Acht Fahrer und ein Ziel: siegen.



 
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